Mantel - Thermoelemente
Mantel - Thermoelemente - auch mineralisolierte Thermoelemente genannt sind in der Temperatur-
messtechnik sehr verbreitet. Wegen ihrer mechanischen und messtechnischen Vorzüge sind sie
vielerorts an die Stelle konventioneller Thermoelemente getreten. Darüber hinaus haben sie der
Thermometrie gänzlich neue Wege zur Lösung von Messaufgaben eröffnet, die mit früheren Bauarten
nur schwer und unzulänglich lösbar waren, beispielsweise im Kernkraftwerkbau, in der Technik der
Großchemie und vielen anderen Gebieten.Bei dem Mantel - Thermoelement sind die Thermodrähte
in verdichtetem Oxid-Pulver eingebettet und von einem warmfesten Metallmantel umgeben. Diese
Bauweise bietet folgende Vorteile:
1. Mantel-Thermoelemente sind problemlos in großen Längen herstellbar
2. Sie können an jeder Stelle gebogen und deshalb auch an schwer zugängige Messstellen herangeführt
werden. Verbiegungen oder Verformungen erzeugen weder Kurzschlüsse noch Brüche an Mantel oder
Adern. Für den Transport wickelt man lange Einheiten in Ringe.
3. Sie weisen höchste Vibrationsfestigkeit auf, da sie keine Bestandteile beinhalten, die in Schwingungen
geraten können (Isolierrohre und dergleichen )
4. Durch hermetisch dichten Außenmantel sind Thermodrähte und Messknoten weitgehend gegen die
Einwirkung von Sauerstoff und schädlichen Gasen geschützt. Hierdurch ist auch bei kleinen Durchmessern
eine gute Alterungsbeständigkeit gewährleistet.
Technische Daten
Isolationswiderstand: > 1000 M Ohm bei Raumtemperatur
Kleinster Biegeradius:2 x Manteldurchmesser
Jedes Thermoelement wird folgender Prüfung unterzogen:
Isolationswiderstand (Thermopaar gegen Mantel):
> 1000 M Ohm bei Raumtemperatur gemessen mit 250 Volt Gleichspannung
bei Kabeldurchmesser > 1,5 mm gemessen mit 100 Volt Gleichspannung
bei Mantelleitungsdurchmesser < !;% MM
Dichtigkeit (an der Meßstelle):
Prüfdruck 40 bar bei Raumtemperatur mit Stickstoff
Thermospannung:
Chargenprüfung bis 1000°C je nach Material
Stückprüfung bei 300°C
Toleranz nach DIN 43710 bzw. DIN IEC 584-1, K1.2
Mantel - Thermoelemente - Ausführungen
Standard Mantelthermoelemente:
Mantelthermoelement Ni Cr Ni
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Artikel
Nr. |
Durchmesser
Mantel |
Länge
Ausgleichsleitung |
Fühlerlänge |
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780
002 0100 |
1,0
mm |
300 mm |
100 mm |
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780
002 0500 |
1,0
mm |
300 mm |
500 mm |
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780
002 1000 |
1,0
mm |
300 mm |
1000 mm |
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780
002 1500 |
1,0
mm |
300 mm |
1500 mm |
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780
002 2000 |
1,0
mm |
300 mm |
2000 mm |
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780
002 2500 |
1,0
mm |
300 mm |
2500
mm |
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780
002 3000 |
1,0
mm |
300 mm |
3000
mm |
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780
002 3500 |
1,0
mm |
300 mm |
3500 mm |
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780
002 4000 |
1,0
mm |
300 mm |
4000
mm |
Vom Standart abweichende Längen sind möglich !
Schutzrohr aus Quarzglas für Mantelthermoelemente
| Artikel Nr. : | Beschreibung: |
| 780 003 30 | Außendurchmesser ca. 3,0 mm Innendurchmesser ca. 1,6 mm Gerades teil ca. 100 mm, Winkelteil ca. 135° und 25 mm lang |
Buchsen und Klemmen:
keramische Rillendurchführungsbuchsen, Reihen- und Geräteklemmen, sorgen für eine
sichere Kabeldurchführung durch Blechgehäuse / Wände / Konstruktionen.
Sie ist
temperaturbeständig und als Abriebsicherung gegenüber der elektrischen Anschlusslitzen
von IR - Strahler oder auch anderen Kabel.
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Mantel - Thermoelemente -
Werkstoffe
| Normalausführung:
Messstelle gegen Mantel isoliert Das Thermopaar ist verschweißt und gegen den Mantel isoliert. Der Mantel wird mit einem Plättchen aus dem gleichen Werkstoff durch Verschweißen gasdicht verschlossen. Der Zwischenraum ist mit Magnesiumoxidpulver ausgefüllt. Geerdete Ausführung: Thermopaar mit Mantel verschweißt. Das Thermopaar ist in das Bodenplättchen eingeschweißt, zwischen den Thermodrähten und dem Metallmantel besteht eine galvanische Verbindung. Diese Art des Verschweißens wird nur auf ausdrücklichen Wunsch ausgeführt. Durch die starre Verbindung zwischen den Thermodrähten und dem Mantel treten beim Erwärmen infolge unterschiedlicher Wärme- ausdehnung mechanische Beanspruchung auf, durch die das Element beschädigt werden kann. Außerdem gelangt unvermeidbar Thermomaterial in die Schweißverbindung des Boden- plättchens, was zu einer Änderung seiner Korrosionseigenschaften führt. Die Verbesserung der Ansprechzeit wirkt sich nur dann aus, wenn auch ein entsprechen guter Wärmeübergang vom Messmedium zum Fühler besteht. |